Bericht #13 – Lambdasonde, Vorderachse und Prüfung der Hinterradbremsen
Sicherheitsrelevante Arbeiten und aufgeschobene Reparaturen10. August 2026
Vorkat-Lambdasonde
Das Fahrzeug wurde angehoben und die Vorderräder mit einer langen 17-mm-Radschraubennuss und einem Schlagschrauber abgenommen. Das Hitzeschutzblech des Katalysators wurde mit einer 8-mm-Nuss entfernt. Nach dem Trennen des Steckers und Lösen der Kabelclips wurde das alte Sensorkabel durchtrennt, da in der Werkstatt keine geschlitzte Lambdasonden-Nuss verfügbar war. Der Sensor wurde mit einer langen Nuss ausgebaut und der neue Bosch-Vorkat-Sensor mit einem 22-mm-Maul-/Ringschlüssel montiert. Das Kabel wurde korrekt verlegt und das Hitzeschutzblech wieder montiert.
Arbeiten an der Vorderachse
Da Spurstangenköpfe und Koppelstangen sicherheitsrelevant sind, erfolgten die Arbeiten gemeinsam mit einem Kollegen/Mechaniker. Für die Spurstangenköpfe wurde eine 19-mm-Nuss verwendet, für die Koppelstangen 16–17-mm-Schlüssel. Der Mechaniker montierte die Lemförder-Koppelstangen und Febi-Spurstangenköpfe. Die Spur wurde vorläufig manuell eingestellt, bis eine professionelle Achsvermessung erfolgen kann.
Vordere Radhausschalen
Die vorderen Radhausschalen wurden beidseitig durch BSG-Teile ersetzt.
Zurückgestellte Zündkerzen und Zündleitungen
NGK-Zündkerzen und Bremi-Zündleitungen wurden nicht montiert. Für den Zugang zu Zylinder 2 und 3 muss die Ansaugbrücke ausgebaut werden. Deshalb wurde die Arbeit verschoben, bis Ansaugkrümmerdichtungen, Drosselklappe und Ansaugbrücke gemeinsam gewartet werden können.
Hintere Bremsbeläge
Die TRW-Bremsbeläge hinten wurden nicht ersetzt, da die vorhandenen Beläge noch ausreichend Material aufwiesen. Der Wechsel wurde bewusst verschoben, statt die Teile unnötig früh auszutauschen.
Fazit
Die Lambdasonde und ausgewählte Teile der Vorderachse wurden ersetzt. Nach Arbeiten an den Spurstangen ist eine professionelle Achsvermessung wichtig. Die aufgeschobenen Zündungs- und Bremsarbeiten bleiben im Wartungsplan.